Das Rechenbeispiel, das gerade viral geht

Gesetzt den Fall, Maria verdient 3 000 Euro brutto, arbeitet 40 Stunden pro Woche und leistet monatlich durchschnittlich 28,2 Überstunden – wie es das IAB für 2025 ermittelt hat. Auf diese Überstunden erhält sie 25 Prozent Zuschlag. Mit der neuen Regelung würden ihr davon rund 64 Euro steuerfrei bleiben, ihr Netto steigt damit auf etwa 2 340 Euro – gut 30 Euro mehr als bisher.
Social-Media-Kanäle teilen bereits Lohnabrechnungen, die das unverbindlich nachstellen; in einigen Posts ist gar von „doppeltem Urlaubsgeld“ die Rede. Doch bei aller Euphorie warnen Steuerexperten: Wer schon jetzt am Rand der Beitragsbemessungsgrenzen liegt, könnte weniger profitieren, weil Sozialabgaben unverändert fällig bleiben.
Aber profitieren wirklich alle 42 Millionen Beschäftigten?
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