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Die neue Steuer trifft Millionen Arbeitnehmer – ist dein Nettoeinkommen betroffen?

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Heute Vormittag hat das Finanzministerium den lange erwarteten Gesetzentwurf zur neuen Besteuerung von Überstunden­zuschlägen in den Bundestag eingebracht – ein Schritt, der Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern spürbar mehr Netto versprechen soll. Noch ist nichts endgültig beschlossen, doch schon jetzt sorgt das Vorhaben für Aufbruch­­stimmung, heftige Debatten und jede Menge Rechenbeispiele.

Plötzlich mehr Netto – wie die Idee entstand

Image: AI
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Die Bundesregierung will Überstunden attraktiver machen, weil nach der jüngsten Fachkräfte-Erhebung fast jede vierte Stelle unbesetzt bleibt und bereits 1,2 Milliarden bezahlte Mehrarbeitsstunden anfallen. Kern des Plans: Ein Teil des Zuschlags auf Überstunden soll steuerfrei werden, damit sich Mehrarbeit direkt im Portemonnaie bemerkbar macht.

Angeschoben wurde das Konzept von einer partei­übergreifenden Arbeits­gruppe, die im Sommer 2025 den Vorschlag vorlegte, den Netto-Lohn gezielt über Steuer­instrumente zu stärken statt über pauschale Lohn­steigerungen. Die Idee gewann rasch an Fahrt, weil sie keine zusätzliche Belastung der Sozial­kassen auslöst – und nun steht sie kurz vor der parlamentarischen Bewährungs­probe.

Doch welche Bedingungen knüpft der Finanzminister daran

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