Schon seit Jahren steigt die Zahl der erfassten Angststörungen und auch Depressionen an. So zeigen unter anderem Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI), dass im Jahr 2024 8,1 Prozent der Erwachsenen die Diagnose einer Angststörung in der ambulanten Versorgung erhielten. Zum Vergleich: 2012 waren es noch 5,8 Prozent. Und auch bei Jugendlichen gehören Angststörungen und Depressionen längst zu den häufigsten psychischen Erkrankungen.
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Eine große wissenschaftliche Metaanalyse hat nun 59 vorangegangene Untersuchungen betrachtet, um einen Zusammenhang mit dem Konsum von gewissen Getränken unter die Lupe zu nehmen. Denn auch der Konsum alkoholfreier Getränke wie Energy- und Softdrinks, Kaffee, Limonaden und Bubble Tea hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Die Studie legt nun nahe, dass es dabei einen Zusammenhang gibt.
Studie untersuchte Zusammenhang zwischen Getränken und der menschlichen Psyche
Die Ergebnisse der Studie, die den Titel „Nonalcoholic Beverage Consumption and the Risk of Depression, Anxiety, and Stress: A Systematic Review and Meta-Analysis“ trägt, wurden im Fachjournal „Depression and Anxiety“ veröffentlicht. Die erwähnten 59 Studien, die dabei analysiert wurden, umfassten am Ende insgesamt 132 Datensätze und 2.050.716 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 22 verschiedenen Ländern. Es ist die erste Untersuchung dieser Art, bei der Angstzustände, Depressionen und Stress bezogen auf den Getränkekonsum als Gesamtbild betrachtet werden.
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Dabei konnte über alle Studien hinweg ein Zusammenhang zwischen ebendiesem Konsum und dem Auftreten von Angstzuständen und Depressionen festgestellt werden. Dieser Zusammenhang wurde besonders bei zuckerhaltigen Getränken deutlich, aber auch bei solchen mit Kohlensäure und mit künstlichen Süßstoffen. Die Kombination dieser beiden Elemente hatte vor allem auf Angstzustände eine deutliche Wirkung.
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