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Mein Vater hat einen Aufstand gemacht, weil das Restaurant für seine selbst abgeholte Bestellung Trinkgeld verlangte. Ist es unhöflich, bei Essen zum Mitnehmen kein Trinkgeld zu geben?

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In einer Welt, in der sich das Ausgehen zu Restaurants, Lieferdiensten und Abholservices stark verändert hat, sind die Gepflogenheiten rund ums Trinkgeld komplexer denn je. Kürzlich kam es zu einer Situation, in der mein Vater, der die traditionelle Trinkgeldetikette im Restaurant gewohnt war, überrascht war, als er bei einer Abholbestellung Trinkgeld verlangte. Das führte zu einer peinlichen Szene im Restaurant und warf eine wichtige Frage auf: Ist es unhöflich, bei Abholbestellungen kein Trinkgeld zu geben?

Da sich die Trinkgeldgewohnheiten ändern und Restaurants sich an neue Geschäftsmodelle anpassen, geraten Gäste oft in ein Dilemma. Die Erwartung, bei Abholbestellungen Trinkgeld zu geben, kann verwirrend sein, insbesondere wenn unklar ist, was in solchen Fällen eine angemessene Entschädigung darstellt. Die Feinheiten des Trinkgeldgebens bei Abholbestellungen zu verstehen, kann helfen, unangenehme Situationen zu vermeiden und sicherzustellen, dass sich sowohl Gäste als auch Restaurantpersonal wertgeschätzt fühlen.

1. Warum das Trinkgeldgeben beim Essen zum Mitnehmen plötzlich so verwirrend ist
Das digitale Zeitalter und die Pandemie haben die Gastronomiebranche grundlegend verändert. Angesichts des drastischen Anstiegs von Abhol- und Lieferbestellungen bieten viele Betriebe nun auch auf ihren Rechnungen Felder für Trinkgeld an. Laut einer Umfrage von Toast, einem Softwareunternehmen für Restaurantmanagement, aus dem Jahr 2022 gaben 67 % der Befragten an, sich unsicher zu sein, wie viel Trinkgeld sie bei Abholbestellungen geben sollen.

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