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Skandal im Restaurant: Gebühr fürs nicht gegessenes Essen – Die Begründung ist unfassbar!

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So funktioniert das Modell in **Kulhuset**

Image: AI
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Seit anderthalb Jahren zieht das Grill-Restaurant Kulhuset im dänischen Køge die Grenze messerscharf: Bleiben nach dem Tischgrill-Erlebnis mehr als drei Scheiben Fleisch auf dem Teller, werden pro Stück 25 dänische Kronen (rund 3,30 Euro) fällig. Laut Inhaber Mikail Øzcan hat sich die Menge an entsorgtem Fleisch seit Einführung der Regel „deutlich reduziert“. Er betont, dass die Extragebühr nicht den Umsatz steigern, sondern vor allem die Ressourcen schonen soll.

Die Bilanz kann sich sehen lassen: Stammgäste haben ihr Bestellverhalten angepasst, spontane Besucher werden vom Service vorab über die Richtlinie informiert. Die Diskussion um Fairness flammte zwar immer wieder auf, doch Øzcan verweist auf den ursprünglichen Gedanken des All-you-can-eat-Prinzips: „Iss, so viel du kannst – nicht: wirf weg, was du nicht willst.“ Mit dem klaren Aufschlag für Resten will Kulhuset zeigen, dass Genuss und Verantwortung kein Widerspruch sein müssen, sondern auf demselben Teller Platz finden.

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