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Rinderbraten perfekt zubereiten: Mit diesen Tipps wird das Fleisch zart und saftig

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Schritt 4: Im Backofen schonend fertig garen

Anschließend kommt der Braten in den vorgeheizten Backofen.

Eine besonders kontrollierte Variante ist das Garen bei niedriger Temperatur. In der beschriebenen Methode wird der Braten bei etwa 80 °C gegart, bis die gewünschte Kerntemperatur erreicht ist.

Der große Vorteil dieser Vorgehensweise: Statt sich ausschließlich auf eine feste Zeitangabe zu verlassen, wird die tatsächliche Temperatur im Inneren des Fleisches kontrolliert.

Die Kerntemperatur entscheidet über den Gargrad

Bei einem Rinderbraten kann die gewünschte Garstufe sehr unterschiedlich sein. Deshalb ist ein Fleischthermometer besonders hilfreich.

In der verwendeten Methode werden folgende Temperaturen genannt:

  • 56 °C: eher rosa bzw. medium-rare
  • 60 °C: medium
  • 70 °C: durchgegart

Die genaue Temperatur sollte natürlich auch an persönliche Vorlieben und die jeweiligen Empfehlungen zur sicheren Zubereitung von Rindfleisch angepasst werden.

Warum ein Fleischthermometer so hilfreich ist

Die Garzeit eines Rinderbratens hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem Gewicht, Form und Ausgangstemperatur des Fleisches.

Eine reine Zeitangabe kann deshalb leicht zu einem anderen Ergebnis führen als erwartet.

Ein Thermometer zeigt dagegen direkt, welche Temperatur im Inneren erreicht wurde. Dadurch lässt sich der gewünschte Gargrad wesentlich zuverlässiger kontrollieren.

Nach dem Garen nicht sofort anschneiden

Auch die Ruhezeit nach dem Garen sollte nicht vergessen werden.

Wer das Fleisch unmittelbar nach dem Herausnehmen anschneidet, riskiert, dass mehr Fleischsaft austritt. Eine kurze Ruhephase gibt dem Braten Zeit, sich zu stabilisieren.

Danach kann er in gleichmäßige Scheiben geschnitten werden.

Wie dick sollte man die Scheiben schneiden?

Für eine schöne Präsentation eignen sich etwa ein Zentimeter dicke Scheiben. So bleibt die Struktur des Fleisches gut sichtbar und die Portionen lassen sich leicht servieren.

Wer besonders dünne Scheiben bevorzugt, kann den Braten natürlich entsprechend feiner aufschneiden.

Die passenden Beilagen

Ein klassischer Rinderbraten lässt sich mit zahlreichen Beilagen kombinieren.

Besonders gut passen beispielsweise:

  • Ofenkartoffeln
  • Kartoffelgratin
  • grüne Bohnen
  • gedünstetes Gemüse
  • ein frischer Salat
  • kräftige Bratensauce

Kartoffeln und Gemüse bilden dabei einen einfachen und unkomplizierten Rahmen, der den Geschmack des Fleisches nicht überdeckt.

Einfache Variante ohne komplizierte Sauce

Der Braten benötigt nicht unbedingt eine aufwendige Sauce. Durch die Röstaromen und den Senf entsteht bereits ein kräftiges Aroma.

Wer dennoch eine Sauce servieren möchte, kann den Bratensatz aus der Pfanne als Ausgangspunkt verwenden und ihn mit Brühe oder anderen passenden Zutaten weiterverarbeiten.

Die wichtigsten Fehler vermeiden

Damit der Rinderbraten möglichst gut gelingt, sollten einige typische Fehler vermieden werden.

Das Fleisch nicht nur nach der Uhr garen: Die Kerntemperatur ist aussagekräftiger als eine pauschale Garzeit.

Die Pfanne ausreichend erhitzen: Für eine schöne Kruste braucht das Fleisch genügend Hitze.

Nicht ständig wenden: Das Fleisch sollte zunächst ausreichend Kontakt mit der heißen Pfanne bekommen, damit es gut bräunen kann.

Die Ruhezeit nicht vergessen: Nach dem Garen sollte der Braten kurz ruhen, bevor er aufgeschnitten wird.

Fazit: So gelingt ein zarter Rinderbraten

Ein perfekter Rinderbraten muss nicht kompliziert sein. Eine bewährte Methode kombiniert das kräftige Anbraten in der Pfanne mit anschließendem schonendem Garen im Backofen.

Besonders wichtig ist dabei die Kontrolle der Kerntemperatur. Sie entscheidet darüber, ob das Fleisch eher rosa, medium oder durchgegart auf den Tisch kommt.

Mit etwas Geduld, einem Fleischthermometer und wenigen guten Zutaten lässt sich so ein klassischer Rinderbraten zubereiten, der sich hervorragend für ein gemütliches Familienessen eignet.

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