Anzeige

Maden in der Biotonne: Vorbeugen und bekämpfen

Anzeige
Anzeige

Ätherische Öle zur Abschreckung von Fliegen

Im Ausgangstext werden außerdem Zitrusöl, Lavendelöl und Teebaumöl als Düfte genannt, die eine abschreckende Wirkung auf Fliegen haben können.

Dafür werden einige Tropfen des Duftöls auf ein Baumwolltuch gegeben. Ein altes Geschirrtuch kann beispielsweise dafür verwendet werden.

Das Tuch wird anschließend über die Öffnung der Biotonne gelegt und beim Schließen des Deckels fixiert.

Der Duft hält nicht dauerhaft an

Diese Methode muss regelmäßig erneuert werden. Ätherische Öle verflüchtigen sich mit der Zeit, sodass ihre intensive Duftwirkung nachlässt.

Das Tuch sollte deshalb kontrolliert und bei Bedarf erneut behandelt oder ausgetauscht werden.

Warum chemische Mittel vermieden werden sollten

Von chemischen Mitteln zur Bekämpfung von Maden in der Biotonne wird im Ausgangstext ausdrücklich abgeraten.

Sie können unerwünschte Dämpfe entwickeln, das Material der Biotonne beeinträchtigen und gelangen zusammen mit den organischen Abfällen möglicherweise in den späteren Kompost.

Bei der Bekämpfung sollte deshalb vor allem auf geeignete, für diesen Zweck vorgesehene Maßnahmen und auf eine konsequente Verbesserung der Hygiene geachtet werden.

Vorbeugen ist wirkungsvoller als ständig bekämpfen

Ein vollständiger Schutz vor Maden lässt sich nicht immer garantieren. Die Wahrscheinlichkeit eines starken Befalls kann jedoch deutlich reduziert werden.

Der wichtigste Ansatz besteht darin, Fliegen möglichst daran zu hindern, überhaupt in die Biotonne zu gelangen und dort Eier abzulegen.

Ein gut schließender Deckel ist besonders wichtig

Beim Kauf einer Biotonne sollte auf einen Deckel geachtet werden, der möglichst dicht schließt.

Ideal ist nach den beschriebenen Hinweisen eine geruchs- und fliegendichte Gummidichtung.

Auch bereits vorhandene Tonnen können gegebenenfalls mit speziellen Deckeln oder Bio-Filtern nachgerüstet werden, die den Zugang für Fliegen erschweren.

Den richtigen Standort wählen

Der Standort der Tonne beeinflusst die Temperatur im Inneren erheblich.

Eine Biotonne, die dauerhaft in direkter Sonne steht, kann sich stark aufheizen. Dadurch werden Zersetzungsprozesse beschleunigt und die Bedingungen für Fliegen und ihre Larven günstiger.

Deshalb sollte die Biotonne nach Möglichkeit schattig und kühl stehen. Ein entsprechender Standort ist besonders während der warmen Monate hilfreich.

Nur geeignete Abfälle in die Biotonne geben

Auch die richtige Nutzung der Tonne spielt eine zentrale Rolle.

Nach den Vorgaben des Ausgangstextes sollten tierische Produkte wie Fleisch, Wurst oder Milchprodukte nicht in der Biotonne entsorgt werden.

Geeignete Küchenabfälle sind beispielsweise:

  • Eierschalen
  • Obst- und Gemüsereste
  • Kaffeesatz
  • vergleichbare geeignete organische Küchenabfälle

Welche Abfälle tatsächlich in die örtliche Biotonne gehören, kann sich je nach kommunalen Vorgaben unterscheiden. Für die Anwendung im Alltag sollten daher zusätzlich die Regeln des jeweiligen Entsorgers berücksichtigt werden.

Bioabfälle nicht lange in der Tonne lassen

Je länger organische Abfälle bei warmen Temperaturen in einer Biotonne liegen, desto mehr Zeit haben Fliegen für die Eiablage und die Larven für ihre Entwicklung.

Im Ausgangstext wird deshalb empfohlen, die Biotonne spätestens alle drei Tage zu entleeren und sie im Sommer möglichst täglich zu leeren.

Ob eine so häufige Leerung praktisch möglich ist, hängt natürlich vom jeweiligen Entsorgungssystem ab. Der grundsätzliche Gedanke bleibt jedoch: Organische Abfälle sollten nicht unnötig lange warm und feucht im Behälter verbleiben.

Die Biotonne regelmäßig reinigen

Neben dem Leeren gehört die regelmäßige Reinigung zu den wichtigsten vorbeugenden Maßnahmen.

Der Behälter kann gründlich mit einem Gartenschlauch oder Hochdruckreiniger ausgespritzt werden.

Dadurch lassen sich Reste entfernen, die am Boden oder an den Innenwänden haften und weiterhin Gerüche entwickeln könnten.

Den Deckel und die Ränder nicht vergessen

Bei der Reinigung sollte nicht ausschließlich der Boden berücksichtigt werden. Auch die Innenseite des Deckels und die Ränder können mit organischen Rückständen in Kontakt kommen.

Eine möglichst vollständige Reinigung verhindert, dass solche Reste über längere Zeit in der Tonne verbleiben.

Wenn du fortfahren möchtest, klicke unten auf die Schaltfläche „Weiter“ ⤵

Lesen Sie weiter, indem Sie unten auf die Schaltfläche ( NÄCHSTE SEITE 》 ) klicken!

Anzeige

Anzeige