Ein Papier sorgt für Wirbel

Als der interne Entwurf am Dienstagabend durchsickerte, war das Entsetzen in der Getränke-Branche groß. Erstmals stand schwarz auf weiß, dass nicht nur klassische Softdrinks, sondern auch Light- und Zero-Varianten, Biermischgetränke, Fertigkaffees sowie pflanzliche Milchalternativen betroffen sein könnten.
Der Bundesverband der Ernährungsindustrie sprach von einem „Frontalangriff auf Innovation und Wahlfreiheit“. Handelsketten warnten vor Preissprüngen zum Jahreswechsel 2027, weil viele Rezepturen kurzfristig nicht anpassbar seien. Kaum eine andere Steueridee erzeugte in so kurzer Zeit ähnlich viel Gegenwind.
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