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5 einfache Regeln: Warum diese Frau im Alter von 108 Jahren noch fit ist

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Altern hängt vom generellen Lebensstil ab

Der Schlüssel für ein langes und gesundes Leben liegt zum einen in den Genen und kann entsprechend nicht beeinflusst werden. Gesunde Ernährung und tägliche Bewegungen können das aber sehr wohl und haben einen messbaren Effekt, vor allem, wenn es um gesundes Altern geht. Je älter ein Mensch wird, desto mehr schwindet die Muskelmasse, die allerdings für einen stabilen Körper wichtig ist und unter anderem vor Stürzen und Verletzungen schützt. Die WHO empfiehlt deshalb insbesondere älteren Personen auch Krafttraining.

Susan ist jeden Tag aktiv und bewegt sich mindestens moderat. Mehrmals pro Woche fährt sie zudem ins Seniorenzentrum für Sport. Zudem isst sie viele frische Lebensmittel und verzichtet in der Regel auf Alkohol und Frittiertes und achtet zudem darauf, nicht zu viel Zucker zu essen – denn kategorisch verbieten möchte sie sich nichts.

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Darüber hinaus hält sich Susan auch geistig fit, indem sie ihren Alltag weiterhin alleine strukturiert und organisiert – wofür sie ihrem Sohn zufolge immer einen kleinen Kalender bei sich trägt –, kleine Rätsel löst und unter anderem Liebesromane liest. Dabei ist ihr Selbstständigkeit und Unabhängigkeit wichtig, indem sie weiterhin selbst Auto fährt, einkaufen geht und weiteren alltäglichen Dingen nachgeht, zu denen nach wie vor ein reges Sozialleben gehört, das sie aktiv pflegt. Die fünf „Regel“ zusammengefasst sind:

  1. Tägliche Bewegung
  2. Gesunde Ernährung
  3. Geistige Fitness
  4. Selbstständigkeit
  5. Soziale Kontakte
Gesund Altern: Senioren machen zusammen Sport
iStock / FatCamera

Susan Young Browne ist auch mit 108 Jahren noch absolut selbstständig

Diese Punkte decken sich tatsächlich ziemlich genau mit den Erkenntnissen der Altersforschung. Susan Young Browne ist also ein gutes Beispiel, dass diese tatsächlich zutreffen kann. Dass Bewegung und Sport enorm wichtig im Alter sind, wurde bereits durch zahlreiche Studien belegt. Dabei konnte unter anderem auch nachgewiesen werden, dass körperliche Aktivität auch der Abnahme von Gehirnaktivität entgegenwirken kann, auch wenn der Effekt im Alter nachlässt.

Gleiches gilt für geistige Fitness, wobei Expertinnen und Experten empfehlen, beides miteinander zu verbinden, vor allem, wenn dabei noch die Komponente des sozialen Austausches hinzukommt. Wie wichtig menschliche Bindungen für gesundes Altern sind, zeigen inzwischen ebenfalls zahlreiche Untersuchungen. So zeigte eine 2024 veröffentlichte Studie, dass sozial isolierte Menschen seltener die 100-Jahre-Grenze erreichen.

Keine Garantie fürs alt werden

Zudem habe sie nie aufgehört, ihren Horizont zu erweitern, indem sie etwa diverse Reisen unternommen hat. So war die in Dover (Delaware) lebende Susan bereits in Alaska und Hawai, aber auch in Brasilien, Spanien, Portugal und in vielen anderen Ländern überall auf der Welt.

Mit all diesen Maßnahmen kann man seine Genetik nicht ausgleichen und nichts davon ist eine Garantie für ein langes Leben. Allerdings zeigt die Wissenschaft klar, dass eines gesundes und unter anderem durch soziale Kontakte glückliches Leben dazu führen können, dass dieses auch länger anhält.

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