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Zitronenkerne niemals wegwerfen: Was man daraus machen kann

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Zitronen gehören bei mir zu den Dingen, die eigentlich immer in der Küche liegen. Ein Spritzer kommt in den Tee, etwas Zitronensaft über Fisch oder Salat, die Schale in einen Kuchen – und was passiert mit den Kernen? Meistens landen sie ganz automatisch im Müll. Genau das habe ich früher auch gemacht. Dabei kann man die kleinen Kerne tatsächlich noch verwenden, und besonders eine Möglichkeit finde ich interessant: Man kann versuchen, daraus eine eigene kleine Zitronenpflanze zu ziehen.

Natürlich sollte man dabei keine Wunder erwarten. Ein Zitronenbaum, der aus einem Kern gezogen wird, braucht viel Geduld, und ob und wann er später Früchte trägt, lässt sich nicht versprechen. Als kleines Pflanzenprojekt für die Fensterbank ist es aber erstaunlich einfach und macht Spaß.

Zitronenkerne zum Keimen bringen

Am besten verwendet man Kerne einer frischen Zitrone. Nach dem Auspressen die Kerne nicht eintrocknen lassen, sondern zunächst unter klarem, lauwarmem Wasser gründlich abspülen. Fruchtfleisch sollte möglichst vollständig entfernt werden, da Reste später schimmeln können.

Anschließend die Kerne vorsichtig mit Küchenpapier abtrocknen. Wer möchte, kann die äußere helle Samenschale sehr behutsam entfernen. Das ist allerdings kein Muss. Wichtig ist vor allem, den eigentlichen Samen dabei nicht zu beschädigen.

Nun ein Stück Watte oder Küchenpapier leicht anfeuchten. Es soll feucht sein, aber nicht tropfnass. Die Zitronenkerne hineinlegen beziehungsweise darin einschlagen und anschließend in einen kleinen Behälter oder einen verschließbaren Beutel geben. Dadurch bleibt die Feuchtigkeit länger erhalten.

Das Ganze kommt an einen warmen Platz. Direkte, starke Mittagssonne ist dafür nicht notwendig. Jetzt heißt es hauptsächlich warten und regelmäßig kontrollieren, ob das Papier noch leicht feucht ist.

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