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Omayra Sánchez: Die herzzerreißende Geschichte hinter dem bewegendsten Foto des 20. Jahrhunderts

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Warum hast du nicht geholfen?“: Die Frage, die einen verfolgt

Schnell wurden Stimmen laut, die Fournier dafür kritisierten, das kleine Mädchen fotografiert zu haben, anstatt es zu retten. Der Fotograf entgegnete klar: Omayra zu retten, sei unter diesen Umständen physisch unmöglich gewesen. „Es wäre schlimmer gewesen, wenn es niemanden gekümmert hätte“, sagte er der BBC. Er verteidigte seine Rolle als Zeuge: Er habe dokumentiert, um Aufmerksamkeit zu erregen, Menschen zu mobilisieren und Rechenschaft zu fordern. Und es zeigte Wirkung – das Bild trug dazu bei, Millionen von Euro an humanitärer Hilfe zu sammeln und das Versagen der kolumbianischen Behörden aufzuzeigen.

Ihre letzten Worte an diejenigen, die sie liebte

Omayra starb am 16. November 1985. Ihre letzten Worte? „Mama, ich hab euch lieb. Papa, ich hab euch lieb. Bruder, ich hab dich lieb.“ Ihre Mutter und ihr Bruder überlebten. Ihre Mutter sagte nur: „Wir müssen an die Lebenden denken.“ Omayra aber bleibt für immer im kollektiven Gedächtnis verankert – ein kleines Gesicht, das zu einem universellen Symbol für Widerstandskraft, Unschuld und Würde angesichts des Unüberwindlichen geworden ist.

Manche Blicke verändern die Welt, selbst aus der Dunkelheit heraus.

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