Alarm am Abend: Aus einem Strandtag wird ein Notfall

Zwei tragische Badeunfälle innerhalb kurzer Zeit: In Mecklenburg-Vorpommern und Bayern verloren zwei ältere Männer ihr Leben. In beiden Fällen kehrten sie nicht wie erwartet aus dem Wasser zurück – für die alarmierten Rettungskräfte kam jede Hilfe zu spät.
Im Ostseebad Nienhagen meldete eine Frau am Donnerstag ihren Lebensgefährten als vermisst. Der 88-Jährige war zum Schwimmen in die Ostsee gegangen, kam anschließend jedoch nicht wieder zurück.
Gegen 18.30 Uhr machten Einsatzkräfte schließlich eine traurige Entdeckung: Der Senior wurde leblos im Bereich eines FKK-Strandes gefunden. Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.
Nach Angaben des Polizeipräsidiums Rostock gehen die Ermittler davon aus, dass der Mann zuvor „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ in der Ostsee geschwommen war. Hinweise darauf, dass eine andere Person für seinen Tod verantwortlich sein könnte, liegen nach bisherigen Erkenntnissen nicht vor.
Doch der Fall in Nienhagen war nicht der einzige tragische Badeunfall dieser Woche. Bereits einen Tag zuvor hatte sich rund 650 Kilometer weiter südlich ein ähnliches Drama ereignet.
Was am Friedberger See bei Augsburg geschah, endete ebenfalls mit einem tödlichen Ausgang.