Wer den Finger hebt – und was sie wirklich meint

In dieser Gemengelage sorgt eine klare Forderung aus der Politik für Aufsehen: Eine Ministerin mahnt, die Lebensmittelpreise müssten endlich die tatsächlichen Produktionskosten widerspiegeln. Günstige Ware gehe zwangsläufig auf Kosten von Umweltstandards, Tierwohl und bäuerlichen Familienbetrieben, so ihr Tenor.
Interessant dabei: Die Politikerin will niemandem Vorschriften machen, setzt aber auf „gesellschaftliche Bewusstseinsveränderung“. Sie verweist auf die Corona-Zeit, in der plötzlich regionaler Einkauf boomte, bevor sich alles wieder auf Vor-Pandemie-Niveau einpendelte. Ihre Kernbotschaft: Ohne echte Wertschätzung drohe die heimische Landwirtschaft langfristig Schaden zu nehmen.
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