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Kaffee: 13 überraschende Fakten über Wirkung, Koffein, Risiken und die richtige Menge

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7. Eine Tasse Kaffee kann die Verdauung anregen

Viele Kaffeetrinker kennen den Effekt: Nach einer Tasse Kaffee kommt der Darm bei manchen Menschen schneller in Bewegung.

Kaffee kann den Magen-Darm-Trakt stimulieren. Die Reaktion ist allerdings individuell und kann bei empfindlichen Personen auch unangenehm sein.

8. Zu viel Kaffee kann den Schlaf beeinträchtigen

So angenehm die anregende Wirkung am Morgen sein kann, am Abend kann sie zum Problem werden.

Koffein kann die Einschlafzeit verlängern und die Schlafqualität beeinträchtigen. Besonders Menschen, die empfindlich auf Koffein reagieren, sollten deshalb darauf achten, zu welcher Tageszeit sie Kaffee trinken.

Auch Nervosität oder innere Unruhe können bei einer zu hohen Koffeinaufnahme auftreten.

9. Empfindliche Menschen können mit Magenproblemen reagieren

Kaffee kann bei manchen Personen Magenbeschwerden oder einen unangenehmen Säureeffekt auslösen.

Wer nach dem Kaffeetrinken regelmäßig unter Beschwerden leidet, sollte beobachten, ob Menge, Zubereitungsart oder der Zeitpunkt des Konsums eine Rolle spielen.

10. Wie viel Kaffee ist pro Tag sinnvoll?

Nach den im Ausgangsartikel genannten Empfehlungen der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) gilt für gesunde Erwachsene eine tägliche Koffeinaufnahme von bis zu 400 Milligramm als Bereich, der im Allgemeinen als unbedenklich angesehen wird. Für Schwangere und Stillende wird eine niedrigere Grenze von 200 Milligramm Koffein pro Tag genannt.

Dabei sollte man allerdings nicht einfach die Anzahl der Tassen zählen. Der Koffeingehalt kann je nach Kaffeesorte, Zubereitungsart und Portionsgröße deutlich schwanken.

11. Filterkaffee und Espresso enthalten unterschiedlich viel Koffein

Ein häufiger Irrtum besteht darin, dass Espresso grundsätzlich mehr Koffein enthält als Filterkaffee.

Tatsächlich hängt die Koffeinmenge stark von der jeweiligen Portionsgröße und Zubereitung ab. Eine kleine Espressotasse enthält zwar eine relativ hohe Konzentration, wird aber in deutlich geringerer Menge getrunken.

Deshalb sollte bei der Beurteilung der Koffeinaufnahme immer die gesamte konsumierte Menge berücksichtigt werden.

12. Kaffee ist nicht für jeden gleichermaßen geeignet

Die individuelle Verträglichkeit spielt eine wichtige Rolle. Manche Menschen können mehrere Tassen trinken, ohne Beschwerden zu bemerken, während andere bereits auf geringe Mengen mit Herzklopfen, Unruhe oder Schlafproblemen reagieren.

Besondere Vorsicht kann beispielsweise bei Schwangerschaft oder bestehender Koffeinempfindlichkeit sinnvoll sein. Wer regelmäßig Beschwerden feststellt, sollte die eigene Koffeinzufuhr entsprechend überprüfen.

13. Welche Kaffeeart sollte man wählen?

Neben Geschmack und persönlicher Vorliebe können auch Herkunft und Verarbeitung eine Rolle spielen.

Der Ausgangsartikel empfiehlt unter anderem Kaffee aus biologischem Anbau sowie ganze Bohnen oder frisch gemahlenen Kaffee. Gleichzeitig wird auf Unterschiede bei bestimmten Röst- und Verarbeitungsprodukten hingewiesen. Die genaue Zusammensetzung hängt jedoch von Sorte, Röstung und Zubereitung ab.

Auch entkoffeinierter Kaffee kann eine interessante Alternative sein, wenn man den Geschmack von Kaffee genießen möchte, aber weniger Koffein aufnehmen will.

Kaffee: Gesund oder ungesund?

Die Antwort ist nicht einfach schwarz oder weiß. Kaffee kann kurzfristig die Wachheit und Konzentration steigern und enthält neben Koffein verschiedene Pflanzenstoffe. Gleichzeitig kann ein hoher Konsum bei empfindlichen Personen unter anderem Schlafprobleme, Nervosität oder Verdauungsbeschwerden verursachen.

Entscheidend sind deshalb die Menge, die individuelle Verträglichkeit und der Zeitpunkt des Konsums.

Fazit

Kaffee muss nicht grundsätzlich als gesund oder ungesund eingestuft werden. Für viele Erwachsene gehört ein moderater Kaffeekonsum problemlos zum Alltag. Gleichzeitig sollte die persönliche Reaktion auf Koffein berücksichtigt werden.

Wer nach Kaffee schlecht schläft, Herzklopfen bekommt oder sich unruhig fühlt, sollte seine Menge reduzieren oder auf eine koffeinärmere beziehungsweise entkoffeinierte Variante ausweichen.

Am Ende gilt vor allem: Nicht die einzelne Tasse entscheidet, sondern das gesamte Konsumverhalten.

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