Wenn Hoch und Tief um die Vorherrschaft ringen

Im Zentrum des Ringkampfs steht das Azorenhoch, das ab Freitag seine Fühler bis nach Mitteleuropa ausstreckt. Es schiebt sich wie ein wärmender Deckel über Nordspanien und Frankreich und versucht, auch Deutschland zu erobern. Gleichzeitig wirbelt Tief „Petra“ nördlich der Britischen Inseln kalte Luft an seine Südflanke – ideale Zutat für energiegeladene Gewitterlinien.
Modellrechnungen schwanken daher stündlich: Mal triumphiert das Hoch und lässt das Quecksilber Richtung 35 Grad schnellen, mal zieht das Tief mit Schauerstaffeln bis an die Alpen. Wer jetzt Grillabende oder Open-Air-Konzerte plant, braucht Nerven wie Drahtseile – und ein wachsames Auge auf die Warn-Apps.