Großaufgebot durchsucht Wald nach weiteren Körperteilen

Die Polizei geht inzwischen davon aus, dass der Mann Opfer eines Gewaltverbrechens geworden sein könnte. Polizeisprecher Weyer erklärte dazu: „Aufgrund der Auffindesituation wird von einem Gewaltverbrechen ausgegangen. Die Hintergründe der Tat sowie die Identität des Leichnams sind derzeit noch ungeklärt und Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.“
Seit Mittwoch wird das weitläufige Waldgebiet rund um den Pugumer See intensiv durchsucht. Dafür wurde die Bereitschaftspolizei aus Schleswig-Holstein mit einem größeren Aufgebot eingesetzt.
Die Beamten konzentrieren sich insbesondere auf die Suche nach den bislang fehlenden Körperteilen. Dabei wird das Waldgebiet systematisch abgesucht, um möglichst jeden relevanten Hinweis zu finden.
Parallel dazu laufen die Untersuchungen am gefundenen Leichnam. Der in Folie eingewickelte Torso soll obduziert werden. Die Rechtsmedizin könnte dadurch wichtige Hinweise zur Identität des Mannes und zu den Umständen seines Todes liefern.
Auch die Frage, wie lange der Tote bereits in dem Wald lag, ist bislang offen. Die Ermittler hoffen deshalb auf Beobachtungen aus der Bevölkerung.
Gesucht werden insbesondere Personen, die sich in den vergangenen Tagen oder Wochen in dem Gebiet aufgehalten haben und dabei etwas Verdächtiges bemerkt haben könnten. Dazu zählen etwa unbekannte Personen, ungewöhnliche Fahrzeuge oder andere auffällige Beobachtungen.
Die Polizei bittet mögliche Zeugen ausdrücklich darum, sich zu melden. Polizeisprecher Weyer spricht von Personen, die „möglicherweise bereits Tage oder Wochen zuvor verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen oder verdächtige Wahrnehmungen“ gemacht haben.
Die Ermittlungen der Mordkommission laufen unterdessen weiter. Neben der Suche im Wald stehen die Identifizierung des Toten und die Rekonstruktion der bisherigen Geschehnisse im Mittelpunkt.
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