Nach dem Ergebnis des Justizreferendums veröffentlichte Enzo Iacchetti ein Video, in dem er Italo Bocchino, Journalist und Herausgeber von Il Secolo d’Italia, offen verhöhnte. Der Moderator kommentierte das Ergebnis sarkastisch und nahm dabei die Prognosen der Tage vor dem Referendum aufs Korn.
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In dem Video äußert Iacchetti seine Gefühle für Bocchino und täuscht sogar Rührung und Tränen vor. Kurz darauf lacht er jedoch und erinnert daran, dass der Journalist einen Sieg des „Ja“-Lagers mit etwa zehn Punkten Vorsprung vorhergesagt hatte, was er als völlig falsch bezeichnet.
Vor der Abstimmung hatte Bocchino behauptet, das „Ja“ würde sich klar durchsetzen, da die Befürworter seiner Meinung nach 57 % der Stimmen repräsentierten. Das Ergebnis erzählte jedoch eine andere Geschichte, widerlegte diese Erwartungen und entfachte eine hitzige politische Debatte.

Anschließend veröffentlichte Italo selbst ein Video auf Instagram, in dem er seinen Irrtum offen eingestand. Er erklärte, er habe zwar eine hohe Wahlbeteiligung richtig vorhergesagt, das Endergebnis aber völlig verfehlt.
Laut Bocchino wurde das Ergebnis des Referendums maßgeblich von der Kampagne der „Nein“-Befürworter beeinflusst. Seiner Ansicht nach wurde während der Debatte die Idee verbreitet, die Referendumsfragen würden die Justiz der Politik unterordnen – eine Behauptung, die der Journalist für unbegründet hält. Abschließend argumentierte er, dass Propaganda unter bestimmten Umständen wirksamer sein könne als Fakten und einen wesentlichen Beitrag zur Meinungsbildung leiste
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