Ein Justizdrama mit Sprengkraft: Im Fall von Marius Borg Høiby ist plötzlich wieder alles offen.
Unerwartete Wende vor Gericht

Jetzt beginnt der spektakuläre Fall erneut! Das Berufungsgericht in Oslo hat am Mittwoch bekannt gegeben, dass es sich mit der Berufung von Marius Borg Høiby beschäftigen wird. Damit ist der juristische Streit um den Sohn von Königin Mette-Marit noch lange nicht beendet.
Am 15. Juni war der 29-Jährige zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Das Gericht sah ihn unter anderem wegen zweier Vergewaltigungen, Misshandlung in engen Beziehungen und schwerer Körperverletzung schuldig. Hinzu kamen weitere Straftaten.
Doch das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Høiby legte kurz nach dem Urteil Berufung ein – und genau diese Entscheidung sorgt nun dafür, dass der Fall erneut vor Gericht landet. Dabei geht es nicht um sämtliche Vorwürfe, mit denen sich die Justiz zuvor beschäftigt hatte.
Welche Teile des Urteils will Høiby tatsächlich anfechten?