Ein wenig bekanntes Förderprogramm verspricht fast 200 Euro extra im Haushaltsbudget – doch noch immer bleibt es millionenfach ungenutzt. Warum so viel Geld auf der Straße liegt und wer es ganz einfach abholen könnte, lesen Sie in den folgenden Zeilen.
Wenn das Geld knapper wird – und doch Hilfe bereitliegt

Die Preise für Hefte, Stifte und Turnschuhe schnellen seit Jahren nach oben. Viele Familien spüren das besonders vor dem Schuljahresstart, wenn mehrere Kinder gleichzeitig neu ausgestattet werden müssen. Gleichzeitig hält der Staat seit 2022 ein spezielles Unterstützungspaket bereit, das die Belastung eigentlich abfedern soll.
Trotz intensiver Öffentlichkeitskampagnen versickert die Nachricht darüber jedoch im Alltagstrubel: Noch immer beantragt nicht einmal jeder dritte Berechtigte die Leistung. Experten sprechen bereits von einer „stillen Reserve“ in den Familienbudgets – Geld, das vorhanden, aber unsichtbar ist.
Studie deckt Versäumnisse auf
Eine aktuelle Analyse der Bertelsmann-Stiftung zeigt, dass knapp 2,5 Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland förderberechtigt wären. Doch mehr als jedes fünfte von ihnen erhält bislang keinen Cent. Besonders häufig verzichten Familien mit jüngeren Schulkindern, weil sie den bürokratischen Aufwand scheuen oder gar nicht wissen, dass es das Geld gibt.
Bildungsforscher warnen: Wird der Zuschuss nicht abgerufen, droht Schüler:innen ein Startnachteil. Denn Schulbücher, digitale Lernmittel oder Vereinsbeiträge wandern dann oft ganz vom knappen Familienkonto ab – oder werden gestrichen.
Lesen Sie weiter, indem Sie unten auf die Schaltfläche ( NÄCHSTE SEITE 》 ) klicken!