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Traurige Nachricht um Kerstin Ott – Fans sind in großer Sorge

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Wenn Belohnung zum Risiko wird

Image: IMAGO / Just Pictures
Image: IMAGO / Just Pictures

Ott schildert, dass sie meist dann getrunken habe, wenn andere feierten oder wenn sie sich selbst belohnen wollte. Das klingt zunächst alltäglich, bekommt durch ihre Offenheit aber eine andere Schärfe. Denn sie deutet an, wie schnell aus solchen Momenten ein Kontrollverlust entstehen konnte.

Besonders markant ist ihre Aussage, dass es nicht bei einem Glas Wein geblieben sei. „Ich habe Wodka getrunken“, sagt sie. Zugleich macht sie unmissverständlich deutlich, wie sie heute auf das Thema blickt: „Alkohol ist Alkohol. Letztendlich ist das alles Gift.“ Diese Haltung zeigt, wie radikal sich ihr Blick auf das frühere Verhalten verändert hat. Doch selbst nach Jahren der Abstinenz war die Gefahr offenbar nicht vollständig verschwunden.

Als Nächstes wird deutlich, warum der dritte Jahrestag für sie nicht nur ein Grund zur Freude war.

Der Moment, der alles ins Wanken brachte

Image: IMAGO / Panama Pictures
Image: IMAGO / Panama Pictures

Eigentlich hätte der dritte Jahrestag ohne Alkohol ein reiner Meilenstein sein können. Doch ausgerechnet rund um dieses Datum wurde die Versuchung für Kerstin Ott wieder groß. Sie griff zu einer Flasche Wodka – ein Moment, der zeigt, wie nah alte Muster selbst nach langer Zeit noch sein können.

Entscheidend ist jedoch, was dann geschah. Ott trank nicht. Stattdessen beschreibt sie einen inneren Bruch: „Als ich die Flasche gekauft hatte, empfand ich nicht das Gefühl, das mein Suchtgedächtnis mir versprochen hatte. Keine Vorfreude. In dem Moment, als ich das eingekauft habe, bin ich traurig geworden.“ Die Flasche sei bis heute ungeöffnet, sie wolle sie verschenken. „Ich will keinen Alkohol im Haus haben.“ Genau hier kippt die Geschichte – weg von der Gefahr, hin zu einer bewussten Entscheidung.

Doch die Beinahe-Eskalation ist nur ein Teil der Wahrheit. Noch härter war offenbar der radikale Umbau ihres gesamten Lebens.

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