Wrack erst nach Stunden gefunden

Am Freitagnachmittag war gegen 16 Uhr plötzlich der Kontakt zu dem Kleinflugzeug abgerissen. Daraufhin starteten die kroatischen Behörden eine umfangreiche Suchaktion.
Rund 40 Einsatzkräfte von Zivilschutz, Feuerwehr und Bergrettung beteiligten sich an der Suche nach der vermissten Maschine.
Die Bedingungen waren dabei alles andere als einfach. Die Absturzstelle liegt in einem schwer zugänglichen und unwegsamen Gebiet des Velebit-Gebirges. Zusätzlich erschwerten zeitweise schlechte Wetter- und Sichtverhältnisse den Einsatz.
Deshalb setzten die Helfer unter anderem Drohnen ein.
Erst gegen 22 Uhr, also mehrere Stunden nach dem Kontaktabbruch, gelang es den Einsatzkräften schließlich, die Absturzstelle ausfindig zu machen.
Dort bestätigte sich die schlimmste Befürchtung: Im Wrack wurden zwei Leichen entdeckt. Mehrere Balkan-Medien berichteten unter Berufung auf öffentlich zugängliche Luftfahrtdaten, dass es sich bei den Verunglückten um einen Mann und eine Frau im Seniorenalter handeln soll.
Die kroatische Polizei sicherte anschließend den Unglücksort. Am Samstagmorgen begannen die offiziellen Untersuchungen zur Absturzursache.
Warum das Flugzeug abstürzte, ist bislang nicht geklärt.
Allerdings gilt die Region rund um das Velebit-Gebirge als anspruchsvoll für Piloten. Das Gebirge steigt unmittelbar hinter der Adriaküste steil an. Zudem können sich die Wetterbedingungen dort schnell verändern und schwer vorhersehbar sein.
Ob das Wetter tatsächlich eine Rolle bei dem Absturz spielte oder andere Ursachen zum Unglück führten, müssen nun die Untersuchungen zeigen.
Die Ermittler stehen damit vor der schwierigen Aufgabe, den letzten Flug der beiden Vereinsmitglieder Schritt für Schritt zu rekonstruieren.
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