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Schrecklicher Fund an deutschen Stränden: Dringliche Warnung an Urlauber ausgesprochen

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In Polen gelten bereits Badeverbote

Image: IMAGO / spfimages
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Deutlich strenger reagieren die Behörden in Polen. Dort wurden wegen eines starken Blaualgenbefalls bereits mehrere Strände gesperrt.

Betroffen sind Jastarnia Leśna und Jurata Międzymorze auf der Halbinsel Hel sowie Gdynia-Redłowo und Mechelinki an der Danziger Bucht.

Wie lange die jeweiligen Badeverbote bestehen bleiben, hängt von der weiteren Entwicklung ab. Das Problem: Blaualgen können sich innerhalb kurzer Zeit ausbreiten oder wieder verschwinden.

Wind und Strömungen können die Ansammlungen nämlich verlagern.

Warum sich Blaualgen derzeit so stark vermehren

Image: AI
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Trotz ihres Namens handelt es sich bei Blaualgen nicht um echte Algen. Es sind Cyanobakterien, die natürlicherweise in verschiedenen Gewässern vorkommen.

Problematisch wird es vor allem bei bestimmten Wetterbedingungen. Hohe Temperaturen, viel Sonnenschein, wenig Bewegung im Wasser und ein hoher Nährstoffgehalt können das Wachstum begünstigen.

An der Wasseroberfläche können sich die Bakterien anschließend zu auffälligen Schlieren oder ganzen Teppichen sammeln.

Eine einfache Faustregel kann Urlaubern helfen: Sind die eigenen Füße in knietiefem Wasser nicht mehr zu erkennen, sollte man besser nicht hineingehen.

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