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Renten-Schocker: Ab dem Jahrgang steigt das Rentenalter – bist du dran?

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Warum die nächste Stufe alle Beschäftigten betrifft

Image: IMAGO / Panama Pictures
Image: IMAGO / Panama Pictures

Demografen rechnen vor, dass allein bis 2035 rund fünf Millionen Babyboomer in Rente gehen. Ohne Gegensteuerung könnte das Rentenniveau deshalb unter 45 Prozent sinken – ein Wert, der politisch nicht durchsetzbar wäre. Finanzministerin und Arbeitsminister haben deshalb gemeinsame Spielräume abgesteckt: Mehr Bundeszuschüsse, ein stärkerer Kapitalpuffer und – zentral – ein höheres Renteneintrittsalter.

Die Pläne treffen damit nicht nur künftige Rentner, sondern auch Unternehmen. Personalabteilungen müssen verstärkt in altersgerechte Arbeitsplätze investieren, während Tarifparteien über neue Flexi-Modelle für den gleitenden Ausstieg verhandeln. Besonders umstritten: Wer vorzeitig in Ruhestand gehen will, soll höhere Abschläge in Kauf nehmen müssen.

Modelle auf dem Prüfstand: Von Flexi-Rente bis Kapitalpuffer

Image: IMAGO / dts Nachrichtenagentur
Image: IMAGO / dts Nachrichtenagentur

Mehrere Optionen stehen zur Debatte. Ein Vorschlag sieht vor, die abschlagsfreie Rente nach 45 Versicherungsjahren schrittweise abzuschaffen. Parallel dazu könnte die Flexi-Rente ausgebaut werden, damit Beschäftigte stufenweise ihre Arbeitszeit reduzieren. Damit die Betriebe diese Übergänge finanzieren können, ist ein steuerlicher Bonus geplant.

Darüber hinaus wird erstmals eine verpflichtende Kapitalrente erwogen. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollen jeweils 0,5 Prozent des Bruttolohns in einen staatlich organisierten Fonds einzahlen. Das Instrument soll langfristig ein Netto-Rentenziel von 70 Prozent sichern – ob es reicht, wird von Ökonomen noch kontrovers diskutiert.

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