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Lars Klingbeil dreht den Spieß: Zuckersteuer auf Zero & Co? Neue Erkenntnisse!

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Ein Papier sorgt für Wirbel

Image: IMAGO / Herrmann Agenturfotografie
Image: IMAGO / Herrmann Agenturfotografie

Als der interne Entwurf am Dienstagabend durchsickerte, war das Entsetzen in der Getränke-Branche groß. Erstmals stand schwarz auf weiß, dass nicht nur klassische Softdrinks, sondern auch Light- und Zero-Varianten, Biermischgetränke, Fertigkaffees sowie pflanzliche Milchalternativen betroffen sein könnten.

Der Bundesverband der Ernährungsindustrie sprach von einem „Frontalangriff auf Innovation und Wahlfreiheit“. Handelsketten warnten vor Preissprüngen zum Jahreswechsel 2027, weil viele Rezepturen kurzfristig nicht anpassbar seien. Kaum eine andere Steueridee erzeugte in so kurzer Zeit ähnlich viel Gegenwind.

Der Spagat zwischen Gesundheit und Geld

Image: AI
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Während Gesundheitsverbände den Vorstoß begrüßten, liefen Wirtschaftsverbände Sturm. Sie argumentierten, eine Abgabe auf Produkte ohne Haushaltszucker konterkariere das eigentliche Ziel, den Zuckerkonsum zu senken. Der Deutsche Fachverband der Getränkewirtschaft drohte sogar mit Klagen, sollte der Entwurf unverändert Gesetz werden.

In der Koalition wurde hinter verschlossenen Türen heftig gerungen. Vor allem Abgeordnete mit Wahlkreisen in strukturschwachen Regionen sahen Arbeitsplätze gefährdet. Beobachter:innen gingen deshalb davon aus, dass eine Entscheidung frühestens im Herbst fallen würde – bis plötzlich der Terminkalender für den heutigen Mittwoch ergänzt wurde.

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