Erst überlegen, dann weiterlesen
Wer das Rätsel anderen stellt, sollte die Lösung nicht sofort verraten. Gerade der kurze Moment, in dem man noch einmal alle vier Tätigkeiten im Kopf durchgeht, macht den Reiz aus.
Viele entdecken den Hinweis schließlich selbst und merken plötzlich: Helene kann bei einer normalen Partie nicht allein Schach spielen.
Die fünfte Schwester war die ganze Zeit dabei
Das Rätsel fragt nicht, wo sich die fünfte Schwester befindet. Schon der erste Satz stellt klar, dass alle fünf im Zimmer sind.
Gesucht wird lediglich ihre Tätigkeit – und diese lässt sich indirekt aus Helenes Beschäftigung ableiten.
Ein gutes Beispiel für genaues Lesen
Die Aufgabe zeigt, dass Logik nicht immer kompliziert sein muss. Häufig reicht es aus, jeden Satz wörtlich zu betrachten und zu prüfen, welche Konsequenz daraus folgt.
Statt nach zusätzlichen Informationen zu suchen, muss man lediglich die vorhandenen miteinander verbinden.
Die Antwort noch einmal kurz zusammengefasst
Anna liest. Klara kocht. Greta wäscht Wäsche. Helene spielt Schach.
Da eine normale Schachpartie einen zweiten Spieler benötigt, ist die fünfte Schwester Helenes Schachpartnerin.
Antwort: Die fünfte Schwester spielt mit Helene Schach.
Fazit: Einfacher als gedacht
Das Rätsel wirkt zunächst so, als würde eine wichtige Information fehlen. Tatsächlich ist die Lösung aber bereits in der Aufgabenstellung versteckt.
Man muss lediglich erkennen, dass „Schach spielen“ normalerweise zwei Personen voraussetzt. Die fünfte Schwester sitzt also nicht untätig im Zimmer – sie spielt mit Helene.
Ein schönes kleines Rätsel, das zeigt, wie schnell man beim Lesen etwas Offensichtliches übersehen kann.