Dann zeigte er mir einige Bilder. Und eines davon überwältigte mich: ein Porträt von mir selbst, aus der Erinnerung gemalt. Nicht idealisiert. Einfach real. Da verstand ich, dass ich wichtig gewesen war. Dass ich nicht vergessen worden war.
Was ich für verloren hielt
In einer Galerie ließ mich ein Gemälde unserer alten Küche fast ins Wanken geraten. Es zeigte den Morgen unseres größten Streits mit Thomas. Er erinnerte sich daran. Ich auch. Und ich erfuhr, dass er schon lange im Stillen damit gerungen hatte.
Manchmal kehrt das, was wir für endgültig vorbei hielten, zurück und schenkt uns nicht nur eine zweite Chance … sondern unerwarteten Frieden