Sie lag am Straßenrand in Missouri, dem Tode nahe – abgemagert, verfilzt und für vorbeifahrende Autos fast unsichtbar. Für die meisten sah sie aus wie ein Trümmerhaufen. Doch sie hielt sich noch am Leben.
Als die Retter sie fanden, hatte sie keinen Namen. Ihr Fell war so verfilzt, dass es einen schmerzhaften Panzer um ihren zerbrechlichen Körper bildete. Sie war ausgesetzt worden und ihrem Schicksal überlassen worden.
In einer Auffangstation begann das Team vorsichtig, die schweren Matten zu entfernen. Mit jedem Schnitt wurde deutlich, wie schwach sie wirklich war – dünn, verletzt und auf einem Auge eingeschlafen.