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FRENCH TOAST WÜRFEL MIT ZIMT UND ZUCKER – Schonheit Und Natur

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Es gibt Momente im Leben, die wir am liebsten festhalten möchten – solche, in denen der Duft von frisch zubereitetem Essen durch die Küche zieht, Kinderlachen den Raum erfüllt und draußen das Wetter ungemütlich ist. Ein Sonntagmorgen zum Beispiel, an dem die ganze Familie zusammensitzt und man quasi mit jedem Bissen Wärme und Geborgenheit spürt. Genau so ein Gefühl zaubern für mich French Toast Würfel mit Zimt und Zucker auf den Tisch.

Wenn ich diese kleinen goldbraunen Würfel aus der Pfanne hole, durchströmt mich immer wieder eine ganz besondere Zufriedenheit. Dieses einfache Rezept verbindet für mich Genuss und Gemütlichkeit, Nachhaltigkeit und Kreativität – und ich freue mich darauf, euch heute mitzunehmen auf eine Reise durch die Herstellung und die liebevollen Details, die aus ganz simplen Zutaten ein zauberhaftes Frühstück machen. Ganz ohne viel Schnickschnack, aber dafür mit ganz viel Herz.

Warum French Toast Würfel?
French Toast kennt wahrscheinlich fast jede Hausfrau, jeder von uns hat sie schon einmal gemacht: dicke Brotscheiben, getunkt in einer Mischung aus Ei und Milch, dann in der Pfanne gebraten bis sie schön goldbraun und weich sind. Aber ihr kennt vielleicht auch das Problem: Manchmal ist es etwas schwierig, den Toast so perfekt zu braten, dass er außen knusprig ist, aber innen noch zart und saftig bleibt. Hier kommen die Würfel ins Spiel. Sie sind nicht nur handlicher, sondern durch die Form lässt sich die Hitze der Pfanne viel besser nutzen – außen bekommen sie eine herrliche, leichte Knusprigkeit, während das Innere wunderbar weich bleibt.

Außerdem machen die Würfel das Frühstück zu etwas Besonderem. Beim Frühstück oder Brunch können sie einfach mit der Hand gegessen werden, sind ein tolles Fingerfood und eignen sich ganz wunderbar für gemütliche Stunden mit Kindern oder Gästen. Ein Tipp von mir: Wenn genug Zeit ist, macht doch einfach gemeinsam die Würfel fertig – die Kinder lieben es, mitzuhelfen, und es entsteht gleich eine ganz besondere Stimmung am Frühstückstisch.

Das Beste daran: Die Würfel lassen sich nicht nur sofort frisch genießen, sondern auch prima einfrieren und später wieder aufbacken. Perfekt also, wenn ihr mal auf Vorrat kochen wollt – so spart ihr Zeit und habt jederzeit eine süße Leckerei griffbereit.

Die Zutaten – einfach, zeitlos und köstlich
Das Rezept lebt von wenigen, aber hochwertigen Zutaten. Kein Schnickschnack, sondern eben die Dinge, die wir meist sowieso zuhause haben:

6 Scheiben altbackenes Weißbrot oder Toastbrot
3 Eier
200 ml Milch
2 EL Zucker (nach Belieben)
1 TL Zimt (für das typische Aroma)
Butter zum Braten
Optional: Puderzucker zum Bestäuben
Ein wichtiger Punkt gleich zu Beginn: Nutzt am besten altbackenes Brot! Denn frisches Brot saugt die Flüssigkeit zu stark auf und wird matschig – altbackenes Brot hingegen nimmt die Ei-Milch-Mischung schön auf, ohne zu zerfallen. Und ganz nebenbei wird mit dieser Methode auch ganz praktisch Lebensmittelverschwendung vermieden – ein kleiner Beitrag zum bewussten Umgang mit wertvollen Lebensmitteln.

Der Zimt sorgt für dieses wunderbar behagliche Aroma, das sofort an die Weihnachtszeit, an warme Kuscheldecken und an glückliche Kindertage erinnert. Wer mag, kann mit der Zimtmenge natürlich spielen, je nachdem wie intensiv ihr es im Geschmack bevorzugt.

Vorbereitung – Schritt für Schritt zum perfekten Ergebnis
Damit ihr eure perfekten French Toast Würfel ganz einfach nachmachen könnt, habe ich die einzelnen Arbeitsschritte genau für euch aufgeschrieben.

Brot in Würfel schneiden

Nehmt die Brotscheiben und schneidet sie in etwa 2 x 2 cm große Würfel. Die Größe ist ideal, damit die Würfel beim Essen schön in den Mund passen und beim Braten eine gute Kruste bekommen. Ich empfehle euch, ein scharfes Messer zu nehmen, dann zerbröselt das Brot nicht und die Würfel werden schön gleichmäßig.

Ei-Milch-Mischung anrühren

Schlagt die Eier in eine große Schüssel und gebt die Milch dazu. Dann rührt ihr Zucker und Zimt unter, bis sich alles gut vermischt hat. Die Mischung sollte schön gleichmäßig sein – hier könnt ihr ruhig noch einmal probieren und die Zimtmenge nach eurem Geschmack anpassen.

Brotwürfel eintauchen und ziehen lassen

Gebt die Brotwürfel in die Flüssigkeit und lasst sie für ca. 3-5 Minuten darin liegen. Wichtig ist hier, dass sie rundherum gut durchtränkt werden, denn nur so wird jeder Würfel beim Braten saftig, aber nicht zerfallen. Wenn ihr die Würfel länger einweicht, werden sie noch weicher – je nachdem, wie ihr es mögt, könnt ihr also experimentieren.

Pfanne vorbereiten

Erhitzt in einer großen Pfanne bei mittlerer Temperatur ordentlich Butter. Butter bringt nicht nur Geschmack, sondern sorgt auch für diese schöne goldene Farbe, die wir alle lieben. Ich nehme gerne einen guten Buttergeschmack, damit das Aroma voll zur Geltung kommt.

Die Würfel braten

Jetzt kommt der Moment, auf den ich mich immer freue: Die Würfel kommen in die Pfanne. Achtet darauf, dass sie nicht zu dicht liegen, damit sie schön rundherum braun werden können. Ich rühre die Würfel vorsichtig mit einem Holzlöffel um, damit nichts anbrennt und alle Seiten knusprig werden. Die Bratzeit beträgt etwa 8-10 Minuten, etwas Geduld ist hier gefragt.

Servieren und dekorieren

Sobald die Würfel eine schöne Farbe haben, nehmt sie aus der Pfanne und legt sie auf einen Teller. Optional dürft ihr sie noch mit Puderzucker bestäuben – das sieht hübsch aus und sorgt für den letzten süßen Schliff. Wer mag, kann sie auch mit etwas Zimt-Zucker-Mischung bestreuen oder mit Honig beträufeln.

Kleine Variationen mit großer Wirkung
Tipps ausblenden ▴
Obwohl das Grundrezept so wunderbar schmeckt, liebe ich es, hin und wieder ein bisschen zu experimentieren. Vielleicht findet ihr hier ja noch die ein oder andere Idee, die euch beim nächsten Frühstück Freude macht:

Frisches Obst dazu reichen: Warmer Apfelkompott, frische Beeren oder auch ein paar Bananenscheiben passen hervorragend zu den würzigen Toastwürfeln. Sie bringen Frische und eine angenehme Säure ins Spiel.
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