Wenn ein Kind mit Schwierigkeiten konfrontiert wird, die starke Emotionen in ihm hervorrufen, neigt es dazu, diese Emotionen, einschließlich Wut, Frustration und sein inneres Chaos, an der einen Person auszulassen, die immer da ist und es niemals verlassen wird.
Dies erklärt, warum ein Kind gegenüber der Außenwelt freundlich sein kann, nicht aber gegenüber seinen Eltern. Für die Eltern fühlt sich dies ungerecht und ungesund an, und obwohl es das tatsächlich ist, spiegelt dieses Verhalten oft die inneren Konflikte des Kindes wider, nicht den Wert, den die Mutter ihm beimisst.
4. Wenn eine Mutter hinter ihrer Rolle verschwindet
Aus Liebe zu ihren Kindern beschränken manche Mütter ihre Rolle auf die der Betreuerin und Versorgerin. Dadurch können sie ihre eigenen Wünsche nicht äußern, und ihre Grenzen sind nicht definiert.
Deshalb neigen Kinder dazu zu glauben, dass ihre Mütter keine eigenen Bedürfnisse haben, und wenn sie bei ihren Müttern keinen Selbstrespekt sehen, fällt es ihnen schwer, diesen selbst zu erlernen.
Hier geht es nicht um Wertung, sondern darum, dass Mütter sich bewusst sind, dass Selbstpräsenz ebenso wichtige Lektionen vermittelt wie Opferbereitschaft.
5. Die Last einer unbezahlbaren emotionalen Schuld
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Wenn Kinder die Liebe ihrer Mutter als Opfer empfinden, kann ein Schuldgefühl entstehen, das sie nicht zurückzahlen können. Um diese Schuldgefühle zu lindern, verharmlosen sie die Leistung ihrer Mutter: „Es war nicht viel“ oder „Das war ihre Aufgabe.“
In diesem Prozess wandelt sich die Liebe von einer freiwilligen Bindung in eine Verpflichtung, und wenn sich die Liebe erzwungen anfühlt, kann Ablehnung entstehen, nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus dem Druck, etwas schuldig zu sein.
6. Eine Kultur, die sich um das Selbst dreht
Heutzutage bevorzugen Gesellschaften persönliche Zufriedenheit und individuellen Komfort, und in solchen Zeiten verlieren Beziehungen, die Geduld, Ausdauer und langfristiges Engagement erfordern, oft an Wert.
Die mütterliche Liebe, die verlässlich und beständig ist, hat es manchmal schwer, sich in einer Kultur, die Umbruch und Aufregung feiert, Raum zu verschaffen.
7. Die unausgesprochenen Wunden wurden weitergegeben
Fortsetzung auf der nächsten Seite:
Vielen Müttern fällt es schwer, die unerfüllten Bedürfnisse ihrer eigenen Kindheit zu überwinden. Daher geben sie ihren Kindern mehr, als als gesund gilt, und suchen unbewusst nach der Bestätigung, die sie selbst nie erhalten haben.
Wenn die Identität einer Frau auf die Mutterschaft beschränkt ist, spüren die Kinder die emotionale Abhängigkeit. Sie ahnen, auch ohne Worte, dass sie für das Wohlbefinden ihrer Mutter verantwortlich sind. Distanz wird dann zur stillschweigenden Antwort: „Ich kann das nicht tragen.“
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